Der DRS auf der Rehacare 2019

DRS Referenten bewegen die Menschen und hinterlassen Spuren

WCMX Try Out (DRS/Augustin)

Gemeinsam konnten der Deutsche Rollstuhl-Sportverband (DRS) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) vom 18-21.09. auf der Rehacare in Düsseldorf einiges ins Rollen bringen. Die Themen Rehabilitation und Prävention sind sowohl beim DRS als auch bei der DGUV zentrale Bestandteile der eigenen Arbeit. Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, dass sie selbstbestimmt am Leben teilhaben können. Diese Botschaft hat der DRS auf dem Gemeinschaftsstand der DGUV mit einem bunten Sportprogramm sehr anschaulich präsentiert und transporiert.

Rollstuhlsport-Persönlichkeiten zeigen den Weg

An vier Tagen konnten Zuschauer und Interessierte die verschieden Rollstuhlsportarten kennenlernen. Jeweils um 11, 13 und 15 Uhr präsentierten die Referenten des DRS auf der Eventfläche des Gemeinschaftstandes der DGUV  vom Mittwoch bis Samstag ganz gemäß dem DRS Motto „sich bewegen, bewegt etwas“. Von WCMX (Rollstuhlskaten), Schnellfahren, Tennis, Tischtennis, Tanzen, Yoga bis zu Zumba reichte das Sportprogramm. Immer im Mittelpunkt stand dabei die Mobilität des Menschen im Rollstuhl. „Unsere Referenten sind tolle Vorbilder, die einen Weg aufzeigen, um als Rollstuhlfahrer mobil und sportlich aktiv zu sein“, unterstreicht DRS Referatsleiter Andreas Escher die Rolle der DRS-Referenten als Vorbilder und Mutmacher.

Miteinander im Sport und nachdenkliche Gespräche

Wie gut man gemeinsam inklusiv Sport treiben kann, wurde besonders bei den Tanzvorführungen deutlich. Gleich drei Mal begeisterte der Tanzsport die Menschen und lockte zahlreiche Interessierte auf die Tanzfläche. Für viele positive erstaunte Gesichter sorgten die Rollstuhlskater mit ihrer Show über Rampen und „Rails“. Aber auch nachdenkliche und kritische Gespräche zum Thema Inklusion und Teilhabe fanden ihren Patz. Nicht zuletzt Alhassane Baldé, paralympischer Rennrollstuhlfahrer vom SSF Bonn machte deutlich klar, dass weiterhin Missstände offen und lösungsorientiert angesprochen werden müssen.

Der DRS bedankt sich bei der DGUV für die Möglichkeit, sich präsentieren zu können, und ist sich sicher, in Düsseldorf Spuren in den Köpfen der Menschen hinterlassen zu haben. Des Weiteren bedankt sich der DRS  ganz herzlich bei den Referenten, welche mit ihren Präsentationen viele Menschen bewegt haben.

Die DRS Referenten im Kurz-Profil:

Patrick Krause als Fachbereichsleiter WCMX (Rollstuhlskaten) zusammen mit den drei Skatern Timon Luu (Weltmeister), Till Augustin (Nachwuchs-Weltmeister) und Dennis Drolshagen (Vize-Weltmeister).

Jürgen Kugler als Fachbereichsleiter Tennis im DRS und seine Frau Elke Kugler als seine Stellvertreterin.

Alhassane Baldé als Vize-Europameister 2018 im Rennrollstuhlfahren vom SSF Bonn und Alois Gmeiner als Baldé`s Heimtrainer und seit Juli dieses Jahres Blocktrainer Rennrollstuhl im Deutschen Behindertensportverband.

Andrea Naumann-Clément als Fachbereichsleiterin Tanzen im DRS, zusammen mit Ihrem Tanzpartner Jean-Marc Clément. Zusammen haben beide bereits 14 Titel als Deutsche Meister gewonnen und an 6 Weltmeisterschaften teilgenommen

Tim Bunte als vielfacher Deutscher Meister im Rollstuhltischtennis (Wettkampfklasse 2)

Conny Runge als die in Deutschland aktuell einzige aktive zertifizierte Zumba-Trainern im Rollstuhl.

Rolf Lang als ausgebildeter Yoga-Lehrer und DRS Klinikbeauftragter Lichtenau e.V. (Orthopädische Klinik und Rehabilitationszentrum der Diakonie)

Udo Dumbeck mit dem Verein inklusives Tanzen in NRW. Seit vielen Jahren ist der Verein ein Musterbeispiel für inklusives Tanzen auf Breitensport-Niveau.

Erik Machens als zweifacher Vizeweltmeister und Europameister 2014 im Solo Rollstuhl-Tanzen.

Text: Deutscher Rollstuhl- Sportverband e.V.

Aaron Fotheringham (USA) und Lily Rice (GBR) gewinnen Worldcompetition

Rollstuhlskate-Weltmeisterschaft im Kölner Northbrigade Skatepark

Zum Monatswechsel – 31.08.-01.09 – fanden sich 40 Rollstuhlskate-Profis zur fünften Weltmeisterschaft im WCMX in Köln ein, zum ersten Mal außerhalb der USA. Mit internationalen Topstars und einem tollen Rahmenprogramm setzten Chef-Organisator Patrick Krause und sein Team ein echtes Highlight für die in Deutschland noch junge Sportart. Und so zieht der Deutsche Rollstuhl-Sportverband mit seinem Fachbereich WCMX ein positives Fazit als Veranstalter:

Die Teilnehmer aus neun Nationen (USA, Brasilien, Schweiz, Serbien, Italien, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Deutschland) begeisterten die 1000 Zuschauer mit spektakulären Moves und beeindruckender Köperbeherrschung in fünf Konkurrenzen – Gänsehautfeeling pur war im Skatepark angesagt. Die fünf Konkurrenzen teilten sich auf in folgende Divisions: 1 (Profi-Division der Männer), 2 (Profi-Division der Frauen), 3 (Fortgeschrittene m/w über 16 Jahre), 4 (Fortgeschrittene m/w unter 16 Jahre), 5 (Kids m/w). Insgesamt waren rund 60 Volunteers im Einsatz.  

Der Top-Star aus den USA dominiert bei den Profis

Allen voran faszinierte der Gewinner der Männer-Worldcompetition, Aaron Fotheringham aus den USA. Der “All-time Champion” begeisterte mit spektakulären Stunts und seinen legendären Backflips. Aaron „Wheelz“ Fotheringham dominierte die Division 1 mit insgesamt sechs Teilnehmern. Der deutsche WCMX Star und Rollstuhlskate-Pionier David Lebuser verletzte sich leider im offenen Training und konnte somit nicht an den Start rollen. Der Sport aus den USA findet Jahr für Jahr weltweit immer mehr Anhänger, auch bei den Frauen. So rollten in Division 2 sieben Teilnehmerinnen an den Start. Weltmeisterin wurde Lily Rice aus Großbritannien.   

Tolle Entwicklung bei den deutschen Nachwuchs-Skatern

„Wir haben mittlerweile 15 Nachwuchsskater in Deutschland, Tendenz steigend“, freut sich WM Chef-Organisator Patrick Krause, zugleich auch Fachbereichsleiter der Sparte WCMX im DRS. Den U16 Weltmeistertitel (Division 4) holte sich Till Augustin (Deutschland). Bereits bei der Deutschen Meisterschaft im Mai dieses Jahres überraschte Augustin die Konkurrenz mit seinem Sieg. „Wir versuchen in ganz Deutschland regelmäßige Skate-Treffs zu installieren. Das Konzept trägt nun Früchte“, unterstreicht Patrick Krause den Erfolg bei der Jugendarbeit. Bei den ganz jungen Skatern „Kids“ (Division 5) setzte sich Tom Brimacombe (Deutschland) im zarten Alter von acht Jahren in einem neun-köpfigen Startfeld durch. Aus deutscher Sicht am stärksten besetzt war die Division 3. Hier gewann der Kölner Timon Luu, Deutscher Meister 2018, das am größten besetzte Starterfeld mit neun Skatern. 

 Mehr als Sport – Behindertensportevent bewegt die Menschen

Neben den sportlichen Highlights wurde auch ein lebendiges Rahmenprogramm geboten. Samstags vormittags waren sich die Stars der Rollstuhlskate-Szene nicht zu schade für einen Workshop mit allen Interessierten. Auch beim Abendprogramm gab es mit den Bands Kaschämm, Dibsy D und JailBate drei Top-Acts live zu erleben. Die lokale Prominenz zeigte sich ebenfalls begeistert. Bernd Schößler, Bezirksbürgermeister von Nippes und Schirmherr der Veranstaltung fand bei der Begrüßung viele lobende Worte für die erste WCMX WM in Köln. Eine klare Botschaft sendete Patrick Krause: „Wir möchten alle Menschen bewegen, egal ob mit oder ohne Behinderung. Viele Barrieren und Grenzen bestehen nur im Kopf, Rollstuhlskaten zeigt ganz deutlich was alles für Menschen im Rollstuhl möglich ist“, macht  Krause Mut und ist sich sicher, die Faszination Behindertensport mit diesem Rollstuhlsport-Highlight ein großes Stück weiter gebracht zu haben.

Die 5 neuen Weltmeister (vlnr) Til Augustin (D4), Tom Brimacombe (D5), Aaron Fotheringham (D1), Timon Luu (D3), Lily Rice (D2). [Foto: DRS / Spindelndreier]

Wir danken allen Partnern der Paraskate2019!

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Ergebnisse / Results

Division 1 – Männer / men

Platz Startnummer Name Punkte Preisgeld
1 1 Aaron Fotheringham 95,00 250,00 €
2 2 Kevin van Ekert 87,33 150,00 €
3 35 Felipe Santos 85,00 100,00 €
4 26 Björn Patrick Meyer 72,33  
5 4 Dorian Baghuis 67,67  
6 34 Valdir De Souza 61,33  

Division 2 – Frauen / women

Platz Startnummer Name Punkte Preisgeld
1 13 Lily Rice 93 250,00 €
2 14 Ilaria Naef 84,33 150,00 €
3 7 Ronja Holze 84,00 100,00 €
4 12 Lisa Schmidt 80,00  
5 20 Kerstin Kleinschnittger 69,67  
6 17 Pauline Bendt 68,67  

Division 3 – Fortgeschritten Ü16 / intermediate over 16

Platz Startnummer Name Punkte Preisgeld
1 10 Timon Luu 90,33 150,00 €
2 21 Dennis Drolshagen 77 100,00 €
3 37 Nico Hille 76 50,00 €
4 36 Jonte Hauschildt 73  
5 22 Marcel Hoffmann 70  
6 30 Benjamin Görlach 68,33  
7 33 Leandro Badi 65  
8 28 Kathrin Denecke 64  
9 24 Maximilian Heldt 57,33  

Division 4 – Fortgeschritten U16 / intermediate under 16

Platz Startnummer Name Punkte Preisgeld
1 8 Til Augustin 94,33 150,00 €
2 16 Pierre Richter 88,67 100,00 €
3 9 Melisa Aylin Bülbül 78,00 50,00 €

Division 5 – Kids

Platz Startnummer Name Punkte Sachpreise
1 29 Tom Brimacombe 88,33 1  Paar ergonomische
Greifreifen,
Fa. Carbolife
2 27 Isaak Volders 87,33 1 Paar Strap-On-Wheels,
Fa. Desino
3 18 Metin Cürünay 84,67 1 Helm
4 25 Benjamin Sleet 83  
5 3 Angus Spiers 74,33  
6 19 Jakob Mönning 65,67  
7 6 Dougie Job 61,67  
8 5 Tessa Job 55,67  

Es gibt vier neue Rollstuhlskate-Meister

WM Warm-up: Internationale WCMX-DM in Berlin

Die Deutschen Meister 2019: (vorne v.l.) Pierre Richter (D5), Til Augustin (D3), Ronja Holze (D2), David Lebuser (D1); (hinten v.l.) Niklas Effertz (Head Judge), Linda Ritterhoff (Drop-In e.V.), Patrick Krause (DRS e.V.) – Foto: © DRS/Fabienne Karmann

Ledge Grind von D1-Meister David Lebuser – Foto: © DRS/Fabienne Karmann

Der alte und der neue Deutsche Meister in der D3: Timon Luu & Til Augustin – Foto: © DRS/Fabienne Karmann

20 Skater aus vier Nationen traten an diesem Wochenende zur zweiten internationalen Deutschen WCMX Meisterschaft in der Hauptstadt an. Schnelligkeit und spektakuläre Tricks brachten die zahlreichen ZuschauerInnen zum Staunen. Ausgerichtet wurde die Meisterschaft erstmalig vom Berliner Verein Drop In e.V., der bereits 2016 mit seinem Projekt WCMX goes Berlin den Sport mit einem regelmäßig stattfindenden Angebot in die Hauptstadt brachte.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Meisterschaft am Samstagmorgen von Schirmherrin Katarina Witt, Lars Pickardt von der Deutschen Behindertensportjugend, Patrick Krause – Fachbereichsleiter WCMX im Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V. sowie von Joest Schmidt und Linda Ritterhoff von Drop In e.V. eröffnet.

In insgesamt 4 Divisionen wurde ab 11 Uhr der Deutsche Meister/die Deutsche Meisterin vor einem begeisterten Publikum ausgefahren. Die zahlreichen ZuschauerInnen bekamen Sport der Spitzenklasse zu sehen, von coolen Drops in der Division 5 (Kids) bis zu Handplants in der Division 1 (Männer) war die gesamte Bandbreite der Tricks vertreten.

David Lebuser überzeugte die Judges in der höchsten Startklasse (Division 1 – Männer) noch vor Kevin van Ekert aus den Niederlanden und dem Hamburger Björn-Patrick Meyer. Somit konnte Lebuser seinen Titel als Deutscher Meister im WCMX verteidigen.

In der Division 2 (Frauen) beanspruchte die Berlinerin Ronja Holze den Sieg für sich und konnte dadurch den Titel der Deutschen Meisterin in dieser Startklasse holen. Sie verwies damit die Vorjahressiegerin Lily Rice aus Großbritannien und Ilaria Naef aus Italien auf die Plätze 2 und 3.

Deutscher Meister der Division 3 (Fortgeschrittene Ü16) wurde der erst 15-jährige Til Augustin. Nach einem spannenden Wettkampf belegte Vorjahressieger Timon Luu Platz 2. Platz 3 ging an Dennis Drolshagen. Alle 3 Fahrer stammen aus der WCMX-Sportgruppe des Reha-Sport-Club e.V. aus Troisdorf bei Köln.

Die Kids Division (Division 5) beendete Pierre Richter als Erstplatzierter und somit neuer Deutscher Meister. Platz 2 und 3 gingen an Melisa-Aylin Bülbül und Tom Brimbacombe.

Abschließend gab es einen Sonderpreis für zwei Newcomer: Jonte Hauschildt und Alexander Remmers sind erst seit unter einem Jahr Rollstuhlnutzer und präsentieren großes Potential im WCMX.

„Das Niveau in allen Startklassen war wahnsinnig hoch und die Stimmung in der Halle sorgte für Gänsehaut. Jeder einzelne Trick wurde lautstark von ZuschauerInnen und den anderen TeilnehmerInnen bejubelt.“, so das Fazit von Linda Ritterhoff vom Ausrichter Drop-In e.V./WCMX goes Berlin. – Für den aktiven Rollstuhlskater Timon Luu (Deutschland/2. Platz Division 3) war es ein: „Ein harter Wettkampf, bei dem ich zwar gerne meinen Titel verteidigt hätte, aber die Zukunft gehört der Jugend und ich gönne Til den Sieg und somit die Meisterschaft von ganzen Herzen.“

>>> mehr auf: www.wcmxchampionship.de

Die zweite Meisterschaft auf deutschen Boden, diente für viele Teilnehmer als Standortbestimmung zur anstehenden WM-Premiere am 30.08. + 01.09.2019 in Köln.

>>> mehr auf: www.paraskate2019.de

Rollstuhlsportaktionstage zum Hofwiesenparkfest Gera 2019

Basketball und Skaten live, und das im Rollstuhl. Das umschreibt das Angebot des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS) zum diesjährigen Hofwiesenparkfest. Rollstuhlbasketball, Rollstuhlskaten (WCMX) und ein Rollstuhlmobilitätsparcours laden Rollstuhlfahrer und Fußgänger gleichermaßen täglich bis 18:00 Uhr zum Mitmachen in den Hofwiesenpark Gera ein. Ermöglicht wird dieses Angebot durch die langjährige Kooperation des Fachbereichs WCMX  des DRS mit den Great Gera Skates e.V..

Was kann man im Rollstuhl eigentlich machen? – Diese Frage bekommt der Gersche Patrick Krause, Fachbereichsleiter im Deutschen Rollstuhl- Sportverband e.V. (DRS e.V.), häufig gestellt. Gemeinsam mit seinem Team aus erfahrenen Rollstuhlsportlern und Übungsleitern zeigt er Interessierten, was mit einem Rollstuhl möglich ist. Egal ob einfach nur ein paar Körbe beim Rollstuhlbasketball werfen oder mit dem Rollstuhl den Skatepark der Great Gera Skates rocken – jeder, ob Rollstuhlfahrer oder Fußgänger, ist herzlich eingeladen. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, für den ist der Rollstuhlmobilitätsparcours der richtige Ort. Hier kann man lernen, wie man mit einem Rollstuhl Bordsteine und Schrägen überwinden kann. Mit der richtigen Technik ist das gar nicht so schwer.

Tägliches Highlight stellen die Skate-Shows dar. (Samstag: 15:00 Uhr / Sonntag 14:00 Uhr)

Profiskater erobern die Hauptstadt – 2. offene Deutsche Meisterschaft 2019 in WCMX in Berlin

Nach einem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr in Hamburg findet die 2.International German WCMX Championship in diesem Jahr am 18.5. in der Bundeshauptstadt Berlin statt.

Der internationale Wettbewerb im WCMX (Rollstuhlskaten), in dessen Rahmen auch die Deutschen Meister ermittelt werden, wird ausgerichtet von dem gemeinnützigen Verein Drop In e.V. in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband.

Die Deutsche Meisterschaft kommt mit einem großen Rahmenprogramm nach Berlin, das sich über drei Tage erstreckt: Während am Freitag die Skatehalle Berlin nur den registrierten TeilnehmerInnen zum Training zur Verfügung steht, öffnen sich am Samstag die Türen für Publikum. Während des eigentlichen Wettbewerbs können die Stunts der FahrerInnen auf dem Weg von der Qualifizierung bis ins Finale bejubelt werden. Nach der Siegerehrung bleibt eine kurze Verschnaufpause, bis auf der Aftershowparty gemeinsam weiter gefeiert wird.

Am Sonntag kann unter dem Motto „WCMX durch Berlin“ mit Drop In e.V. auf einer Spottour die Stadt erkundet werden. Neben dem Besuch einiger der besten Skateparks soll auch ein Halt an einer klassischen Berliner Dönerbude dabei nicht fehlen.

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch die Förderung der Katarina Witt-Stiftung und einer großzügigen Spende der Berliner Stadtwerke.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern unter 015774880445 und presse@wcmxgermany.de zur Verfügung.

DRS begrüßt neue Rollstuhlsportgruppe

Drop In – Forum für interkulturelle und politische Bildung e.V.

WCMX auch bekannt als Rollstuhl-Skaten ist eine actionreiche Sportart, die auch im Berliner Drop In angesagt ist. Also wer hat Lust oder besser wer traut sich? – Kommt einfach mal vorbei:

Drop In
Revaler Str. 99
10245 Berlin

Web www.dropin-ev.de

Eure Fragen beantwortet Linda Ritterhoff: 

Mobil 0160-95765599
Mail ritterhoff(at)dropin-ev.de

DRS & DGUV gemeinsam auf der REHACARE

Vielfalt des Rollstuhlsports auf der Düsseldorfer Messe

Alhassane Baldé mit seinem Trainer – Foto: © DRS/Pleßmann
Ein Duell auf Augenhöhe: Das Fechten – Foto: © DRS
Rollstuhlbasketball gehört zu den populärsten Rollstuhlsportarten. – Foto: © DRS
Die inklusive Tanzeinlage – Foto: © DRS
Yoga für Rollstuhlfahrer wird immer beliebter. – Foto: © DRS
Der WCMX-Parcours powered by DGUV – Foto: © DRS
Internationale Wheelchair-Skater: Aaron Fotheringham (USA) und Vali Perehm (Israel) – Foto: © DRS

Vier Tage lang drehte sich in Düsseldorf auf der REHACARE wieder alles um Hilfen, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Das Sport hierbei eine Schlüsselrolle einnimmt, um gesellschaftliche Teilhabe zu verwirklichen, ist allseits bekannt wie anerkannt. Entsprechend „inklusiv – partizipativ – barrierefrei“ gestaltete die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) auch ihren diesjährigen Messestand, auf dem der DRS – und weitere Partner – traditionell sich und sein Angebot präsentierten. Neben Informationen zu den drei DRS-Kernangeboten – Sport, Mobilität sowie Aus- & Fortbildung – erhielten die Messebesucher einen ersten praktischen Eindruck in die Vielfalt des Rollstuhlsports. 

Dreimal täglich lockten Vorführungen und Interviews zahlreiche Interessierte an. Die inklusive Kampfsportgruppe des Budokan Hünxe um Gabi Gramsch eröffnete die Reihe der Präsentationen mit G-Judo. Vom Para-Sport-Sommer berichteten Rennrollstuhlfahrer Alhassane Baldé, Silbermedaillengewinner bei der Para-Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin, zusammen mit seinem Trainer Alois Gmeiner sowie die Rollstuhlbasketballerinnen Svenja Mayer und Mareike Miller, welche mit der Nationalmannschaft bei der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft in Hamburg den dritten Platz erreichen konnten. 

Conny Runge lud als erste deutsche zertifizierte Zumba-Trainerin im Rollstuhl gleich zweimal zum sportlichen Tanz. Etwas klassischer, aber nicht weniger bewegt wurde sich bei der Vorführung von Tanzen Inklusiv um Leiter Udo Dumbeck. Mit Para-Eishockey, präsentiert von Christian Jaster, und Rollstuhlfechten, dargeboten vom Kölner Fechtklub um Lars Pickardt, waren nochmals paralympische Sportarten auf der Aktionsfläche des DRS vertreten. Beim Rollstuhl- bzw. Sitz-Yoga konnte jeder Teilnehmer versuchen, trotz Messetrubel seine innere Balance wiederzufinden. An den Stand angeschlossen war ebenfalls der Skateparcours des Fachbereichs WCMX unter der Leitung von Patrick Krause. Die tägliche Skateshow, unter anderem mit David Lebuser und dem US-Star Aaron Fotheringham, war ein absoluter Publikumsmagnet und auch die Workshops waren ein Dauerbrenner.  

Vier aufregende Messetage mit vielen interessierten Besuchern und zahlreichen vertiefenden Gesprächen sind zu Ende gegangen. Und wir hoffen, den einen oder anderen die vielfältigen Rollstuhlsportmöglichkeiten näher gebracht zu haben. Die nächste REHACARE findet vom 18. bis 21. September 2019 – natürlich in Düsseldorf – statt. Wir sind auch dann wieder mit dabei und Sie?

>>> www.rehacare.de

Über 100 Sportler beim 3. Actionsporttag 2018

Rollstuhlsport in den AbenteuerHallenKALK

Fotos: © Steffie Wunderl

Quietschende Reifen, ein „Hallo ich bin hier oben“ und fliegende Tennisbälle das alles und noch viel mehr gab es am vergangenen Wochenende zum Actionsport Tag 2018 in AbenteuerHallenKALK. Der Deutsche Rollstuhl- Sportverband hat in diesem Jahr bereits zum dritten Mal zum Actionsport Tag geladen. Ausgerichtet wurde dieser 2018 erstmalig vom Troisdorfer Verein „Reha-Sport-Club Rheinland e.V.“ Gemeinsam mit 7 weiteren Partnern konnten Menschen mit und ohne Behinderung unter anderem Rollstuhl Basketball erleben und ausprobieren. Unter Anleitung von Rollstuhltennisbundestrainer Niklas Höfken wurde inklusives Tennis gespielt. Egal ob mit Rollstuhl oder zu Fuß jeder konnte sein Können auf dem Platz unter Beweis stellen.

„Unser Ziel ist es Sportler und Sportinteressierte mit verschiedensten Behinderungen zum gemeinsamen Sporttreiben zu animieren.“, so Patrick Krause, Initiator und Leiter des Actionsporttags,“ auch schätzen unsere Besucher die Möglichkeit neben der eventuell selbst ausgeführten Sportart auch andere Sportarten ausprobieren und kennenlernen zu können.“ So wie John, der sportbegeisterte neunjährige geht in seiner Freizeit Schwimmen und spielt Rollstuhlbasketball. Auf dem Actionsporttag hat er unter anderem auch beim Hockey sein Talent unter Beweis gestellt. Die RolliHaie des RSC Köln boten hier die Möglichkeit den Sport im Elektro- oder auch manuellem Sportrollstuhl auszuprobieren.

Die deutschen Meister Timo Luu und David Lebuser luden gemeinsam mit Dennis Drolshagen die Teilnehmer ein WCMX (Rollstuhlskaten) auszuprobieren. Der seit 5 Jahren in Deutschland praktizierte Actionsport findet hierzulande immer mehr Anhänger, so Luu. Zuvor demonstrierten sie gemeinsam mit Philipp Cierpka (Weltmeister 2016) was mit etwas Training in der Halle 59, dem Skelettbereich der AbenteuerHallenKALK, so geht und boten damit gleichzeitig einen Einblick in das, was die Besucher zur WCMX & Adaptive Skate Weltmeisterschaft im August 2019 an gleicher Stelle erwartet.

Der deutsche Alpenverband Köln demonstrierte mit seinen Mitgliedern der Handikap Klettergruppe des auch an einer Kletterwand die Behinderung zur Nebensache werden kann. Egal ob mit Unterstützung durch einen Beikletterer oder allein, jeder der sich getraut hat konnte die Wand unter professionellem Coaching erklimmen. Für die Teilnehmer die es bodenständiger mögen bot der Fachbereich Paraeishockey des Deutschen Rollstuhl- Sportverbandes die Möglichkeit am Torwandschießen teilzunehmen. Auf einem speziellen Kufenschlitten, der Sledge genannt wird, konnte man wenige Zentimeter über dem Boden sitzend die Pucks im Eishockeytor versenken.

Neben den sportlichen Angeboten gab es auch für die Teilnehmer die Möglichkeit am Servicepoint der Firma rahm – Zentrum für Gesundheit ihren Rollstuhl durchchecken zu lassen oder die neuesten Entwicklungen, wie den E-Pilot der Firma Alber zu testen.

„Die Veranstaltung war ein voller Erfolg“ so resümiert Patrick Krause den Tag. „Wir haben die magische Zahl von 100 Sportlern übertroffen und sehen uns damit mit der breiten Aufstellung unseres Sportangebotes, welches nur durch das ehrenamtliche Engagement der Sportpartner möglich wurde, bestätigt.“

Für die Zukunft blickt Krause nun auf die WCMX & Adaptive Skate – Weltmeisterschaft, welche Ende August 2019 stattfindet. Auch hier wird es neben den Wettkämpfen Sportaktionen für Menschen mit und ohne Behinderung zum Ausprobieren und kennenlernen geben.

Deutsche Meister im WCMX (Rollstuhlskaten) in Hamburg ausgefahren

23 Skater aus 6 Nationen traten am vergangenen Wochenende zur ersten WCMX Competition außerhalb der USA an. Der Deutsche Rollstuhl-Sportverband e.V. ludt gemeinsam mit der Parksportinsel zur 1. Internationalen Deutschen Meisterschaft. Schnelligkeit und spektakuläre Tricks brachten die zahlreichen Zuschauer zum Staunen. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Moderatorin Kathrin Degenhardt die Besucher in der Skatearena des Wilhelmsburger Inselparks. Unter den Interessierten am Skatepark waren auch Jean Marc Clément und Andreas Escher vom Deutschen Rollstuhl-Sportverband, welche es sich nicht nehmen ließen einige

Handplant David Lebuser (Credit: DRS/Mandau)

Worte an die Sportler und Zuschauer zu richten. Der Fachbereichsleiter WCMX im Deutschen Rollstuhl-Sportverband, Patrick Krause, betonte zur Eröffnung die Besonderheit dieses erstmalig in Europa stattfindenden Wettkampfs. Der bekannte Youtuber und Heimwerkerkönig Fynn Kliemann unterstützte nicht nur durch den Bau von zusätzlichen Skateelementen, sondern auch als „Glücksfee“ bei der Auslosung der Startreihenfolge. Vor dem Start der Qualifikationsläufe fand noch ein gemeinsamer Workshop für Interessierte und Teilnehmer unter Anleitung internationaler Profis statt.

In insgesamt 4 Divisionen wurde am Samstag ab 11 Uhr der Deutsche Meister ausgefahren. Die Zuschauer bekamen Sport der Spitzenklasse zu sehen, von coolen Drops in der Division 5 bis Handplants in der Division 1 war alles dabei. Friedhelm Julius Beucher (Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes) unterstützte Fachbereichsleiter Patrick Krause und Beate Wagnerhauthal von der Parksportinsel bei der Übergabe der Medaillen und Pokale. Er betonte in einem kurzen Grußwort die Leistung der Sportler und dankte den Organisatoren. Kevin van Ekert überzeugte die Judges in der

Closing Ceremonie (Credit: DRS/Mandau)

höchsten Startklasse (Division 1) am meisten, noch vor Nemanja Radicevic und dem Hamburger David Lebuser. Als bestplatzierter Deutscher wurde somit David Lebuser 1. Deutscher Meister im WCMX (D1). Zwischen den ersten 3 platzierten lagen lediglich 2 Punkte Unterschied.

In dem größten Starterfeld der Competition, der Division 2, konnte Lily Rice aus Großbritannien den Sieg für sich beanspruchen und verwies damit Ilaria Naef aus Italien und Lisa Schmidt aus Deutschland auf die Plätze. Bestplatzierte Deutsche ist Lisa Schmidt, welche den Titel als Deutscher Meister (D2) beanspruchen kann.

Deutscher Meister der Division 3 wurde Timon Luu aus Köln. In der Gesamtwertung musste er sich nur Dorian Baghuis aus den Niederlanden geschlagen geben. Max Waschk aus Dortmund belegte Platz 3.

Die Beginners-Division (Division 5) beendete Till Richard Augustin als Deutscher Meister und verwies Pierre Richter und Tom Brimbacombe auf die Plätze 2 und 3. Melisa-Aylin Bülbül wurde zudem als jüngste Teilnehmerin ausgezeichnet.

Ergebnisse

Info-Box:

Startklassen

Division 1 – Männer

Division 2 – Frauen

Division 3 – Fortgeschrittene ab 16 Jahren (Männer & Frauen)

Division 5 – Beginner unter 16 Jahren (Männer & Frauen)

Bilder:

Bildmaterial finden sie unter www.wcmxchampionship.de/pressefotos .

O-Töne:

David Lebuser (Deutschland)

WCMX-Pionier, 3. Platz Division 1, Deutscher Meister Division 1

„Wir haben vor 5 Jahren mit Chairskating Workshops in Hamburg angefangen. Damals war ich der einzige. In den letzten 5 Jahren ist eine richtige Community entstanden.“

„Das war für den Sport ein guter Schritt in die richtige Richtung. Wir konnten zeigen, dass es mehr als nur einen David Lebuser in diesem Sport gibt.“

Nemanja Radicevic (Serbien)

1. Platz Division 1

„The event was so amazing. There are also so many kids riding WCMX and also competing in the Beginners Division.“

„We need more events like these in Europe“

Timon Luu (Deutschland)

2. Platz Division 3, Deutscher Meister Division 3

„Es war schön in allen Kategorien so viele Teilnehmer zu sehen und vor allem aus verschiedenen Nationen.“

„Die 1. Internationale Deutsche Meisterschaft war ein gelungenes Event und guter Einstieg für weitere Competitions in Europa.“

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern unter 015774880445 und presse@wcmxgermany.de zur Verfügung.